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"DFL For Equity": Liga gründet Joint Venture mit Athletia

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat im Rahmen der Beteiligungsstrategie „DFL for Equity“ eine Zusammenarbeit mit Athletia vereinbart. Das Unternehmen kooperiert bereits mit über 80 internationalen Clubs, Ligen und Verbänden.

Die DFL arbeitet künftig im Rahmen der Beteiligungsstrategie „DFL for Equity“ mit der Digitalagentur Athletia zusammen. Das 2013 gegründete Unternehmen mit Sitz in Köln ist bereits seit 2015 für die deutsche Liga aktiv. Athletia unterstützt etwa 80 internationale Clubs, Ligen und Verbände mit seinen Dienstleistungen und Produkten – insbesondere in den Bereichen Content, Branding, Analyse und Rechteschutz.

Das neugegründete Joint Venture "ryghts" soll nach Angaben der DFL zur Erweiterung des Geschäfts von Athletia in den Bereichen Web-Streaming und IPTV dienen. Die DFL wird an der neuen Gesellschaft Anteile im unteren zweistelligen Prozentbereich halten und ihr eigenes Geschäftsmodell damit ausbauen.

Ab sofort wird "ryghts" die gesamte internationale Piraterie-Überwachung rund um die Ausstrahlung von Bundesliga-Begegnungen durchführen. Damit wird die DFL erstmals die Verfolgung von Piraterie-Verstößen in den Bereichen Social Media, Web und IPTV in eine Hand geben. Im Rahmen der Kooperation profitiert das Joint Venture auch von immateriellen Assets wie dem gemeinsamen Marktauftritt mit der DFL.

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"DFL for Equity": Eine Liga als Inkubator

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will sich an Start-ups und mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Medien, Technologie und Sport beteiligen und hat dafür ein eigenes Investmentprogramm aufgesetzt. Das steckt konkret hinter „DFL for Equity“.

Zweite Beteiligung der DFL

Das Joint Venture ist die zweite Beteiligung im Rahmen des im vergangenen Oktober gestarteten Programms „DFL for Equity“. Mit dem Ansatz will die DFL laut eigenen Angaben als erste Fußballliga "ein Portfolio von Beteiligungen an innovativen und erfolgsversprechenden Unternehmen der Medien-, Technologie- und Sportbranche" aufbauen.

Den Anfang des Investmentprogramms markierte der Einstieg der DFL beim israelischen Start-up Track 160 um Co-Founder und Chairman Miky Tamir. Die DFL erhält inklusive einer variablen zeitlich nachgelagerten Erfolgsbeteiligung an Track 160 einen Anteil am Unternehmen von rund zehn Prozent. Im Gegenzug erhält das Start-up unter anderem Zugang zur Spieldatenbank und dem digitalen Fußballarchiv der Fußballbundesliga und darf künftig das Label "DFL invested company“ tragen.

Foto: Imago Images / Hartenfelser