Ajax Feyenoord

Eredivisie verändert Verteilerschlüssel

Die Eredivisie will die Solidarität unter ihren Clubs erhöhen. Dafür werden künftig auch Vereine, die nicht international spielen, an den Ausschüttungen der UEFA beteiligt.

Zur Saison 2020/21 verändert die niederländische Eredivisie die Verteilung der Einnahmen unter ihren Clubs. Die Vereine, die am europäischen Wettbewerb teilnehmen, geben künftig einen Anteil der Ausschüttungen des europäischen Fußballverbands UEFA an Clubs ab, die nicht international vertreten sind. 

Die europäischen Teilnehmer aus der Niederlande, die ab der Spielzeit 2020/21 an der Gruppenphase eines UEFA-Wettbewerbs teilnehmen, geben fünf Prozent ihrer erhaltenen Ausschüttungen an ihre nationalen Wettstreiter ab. Bei Einnahmen nach der Gruppenphase beträgt der Prozentsatz 3,75 Prozent.

Die Eredivisie ist laut eigenen Angaben die erste europäische Liga, die auf ein derartiges System an Solidaritätszahlungen unter den Clubs setzt. Die Veränderung der Verteilung der Gelder ist einer von mehreren Punkten, die die Liga im Rahmen einer "Change Agenda" festgelegt hat, um die Solidarität unter ihren Clubs zu erhöhen.

Aus der Europapokal-Saison 2017/18 hatte die UEFA kumuliert 32,5 Millionen Euro an die niederländischen Teilnehmer ausgeschüttet.

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