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Platini: Kein Ausschluss von Clubs aus Champions League

Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), hat eine Verbannung von Clubs aus der UEFA Champions League wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play ausgeschlossen. Er erwartet trotzdem „harte Sanktionen“.

Wenn man „Blut und Tränen“ erwarte, werde man enttäuscht werden, sagte der Franzose der französischen Tageszeitung „Le Parisien“. „Es wird harte Sanktionen geben, aber ich glaube, dass es zu keinem Ausschluss aus europäischen Wettbewerben kommen wird.“ Die UEFA will Anfang Mai die ersten Sanktionen bekannt geben, über schwere Fälle soll im Juni geurteilt werden. Im Februar hatte die UEFA mitgeteilt, dass 76 Clubs im Rahmen des Finanz-Kontrollsystems genauer überwacht würden. Die Namen der Clubs hatte die UEFA nicht genannt.

Vor allem der Sponsorendeal zwischen Paris Saint-Germain und der Investorengruppe QSI aus Katar steht in der Kritik. „Innovativ“ nennt Platini die Partnerschaft, „aber respektiert PSG die Regeln des Financial Fair Plays? Ich bin mir nicht sicher, absolut nicht sicher“, sagte der UEFA-Präsident.

Laut Strafenkatalog müssen die Clubs mit zu hohen Ausgaben damit rechnen, dass ihre Stars künftig bei Spielen der Champions League und der Europa League nicht mehr auflaufen dürfen. Das Financial Fair Play wird seit 2011 angewendet. Seit der laufenden Saison müssen Vereine laut UEFA „sicherstellen, dass sie sich an die Vorgaben halten, kostendeckend zu wirtschaften, das heißt, dass sie nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen“.

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