Onefootball

SPOBIS-Highlights: Wie Top-Clubs als Gesellschafter und Content-Partner von Onefootball profitieren

Onefootball ist mit über 100 Millionen Nutzern pro Monat eine der größten Fußball-Plattformen der Welt. Viele Top-Clubs zählen inzwischen zu den Gesellschaftern des Berliner Unternehmens. Über die Ziele der Zusammenarbeit haben Lucas von Cranach (Founder und CEO, Onefootball), Stefan Mennerich (Direktor Medien, Digital und Kommunikation, FC Bayern München) und Carsten Cramer (Geschäftsführer, Borussia Dortmund) beim SPOBIS 2021 diskutiert.   

Von FC Bayern und BVB bis Manchester City und Real Madrid: Onefootball zählt inzwischen eine ganze Reihe der absoluten Top-Brands des Profifußballs zu seinen Gesellschaftern. Mit über 100 Millionen Nutzern pro Monat ist das in Berlin gegründete Unternehmen eine der größten und am schnellsten wachsenden Fußball-Plattformen der Welt. Lucas von Cranach, Founder und CEO von Onefootball, ist überzeugt davon, dass sich sein Modell für Clubs im Vergleich zu anderen Plattformen wie Facebook oder Instagram in mehrfacher Hinsicht lohnt.     

„Der Verein gibt uns Inhalte und wir geben dem Verein Daten und Umsatz. Ich bin der festen Auffassung, dass genau das die Definition eines Plattformgeschäftes ist“, sagt von Cranach in der Diskussionsrunde beim SPOBIS 2021 in Düsseldorf. Mit dem Austausch von Daten ist vor allem die zielgruppenspezifische Ausspielung von Content gemeint: Bei der Anwendung der Onefootball-Plattform geben die Nutzer zunächst an, welchen Club sie präferieren und lassen sich somit klar zuordnen. Dadurch erreicht die Nutzer hauptsächlich Content, der für sie auch relevant ist.

Organische Reichweite auf Social Media stark gesunken

Im Vergleich zu Facebook, Instagram und weiteren Plattformen bietet Onefootball aus Sicht der Clubs einen ungefilterten Zugang zu Reichweiten, den die Marktführer im Social-Media-Segment längst nur gegen Bezahlung ermöglichen. Die organische Reichweite mit einem Post liegt bei Facebook mittlerweile bei lediglich fünf bis sechs Prozent. „Wir wollen den direkten Kontakt mit dem Fan. Zukünftig wird der Fokus verstärkt darauf liegen, dass wir die Fans auf unsere eigenen Plattformen bringen“, erklärt Stefan Mennerich, Direktor Medien, Digital und Kommunikation beim FC Bayern München. Onefootball sei dabei ein wichtiger Partner für den deutschen Rekordmeister, weil der Zugang zu Reichweite durch die Content-Partnerschaft kostenlos und die Mitgestaltungsmöglichkeiten deutlich ausgeprägter seien. Mennerich sitzt zudem im Advisory Board von Onefootball und ist somit im häufigen direkten Austausch mit der Geschäftsleitung von Onefootball.

Onefootball für BVB „mehr als ein Experiment“

Für Borussia Dortmunds Geschäftsführer Cramer waren das von Onefootball vorgestellte Gesamtkonzept und der dahinterliegende Businessplan die entscheidenden Faktoren zur Beteiligung als Anteilseigner an der Fußball-Plattform. Der BVB verfolge damit aber nicht das Ziel, die Anteile zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend zu verkaufen. „Wir glauben, dass wir als BVB eine Menge selber können. Aber wir glauben auch, dass wir Third Parties brauchen. Da ist Onefootball auch im Hinblick auf die Bundesliga ein starker Partner, weil er in internationalen Märkten sehr gut aufgestellt ist“, sagt Cramer. Zuletzt hatte Onefootball mit seinem OTT-Angebot und der Übertragung des Finales der Copa America zwischen Brasilien und Argentinien viele Fußballfans weltweit erreicht.

Die gesamte Diskussionsrunde zum „Businessmodell Onefootball aus Clubsicht“ sowie alle weiteren Bühnenprogramme des SPOBIS mit mehr als 120 Referenten und bis zu 40 Stunden Sendedauer stehen ab heute für alle Besucher des Events on-demand und in voller Länge in der SPOBIS-App zur Verfügung.  

Sie konnten beim SPOBIS nicht live vor Ort sein? Jetzt noch schnell ein kostenfreies SPOBIS-Digital-Ticket sichern und folgende Programmpunkte on-demand und in voller Länge anschauen:  

  • Christian Seifert: Mensch, Manager und Macher  
  • Axel Hellmann: Die fünf dringendsten To-Do`s der Bundesliga  
  • Marcus Diekmann – Test, learn, build bigger: Warum Rose Bikes auf performance-orientiertes Sponsoring setzt   
  • Trend zum eSport: Wie die Virtual Bundesliga zur Wettbewerbsmarke wird; Talk mit Andreas Heyden (EVP Digital Innovations, DFL Gruppe), Ralf Reichert (Gründer und CEO, ESL), Alexander Wehrle (Geschäftsführer, 1. FC Köln)
  • Sichtbarkeit und ein neues Selbstverständnis: Wie der Frauen-Fußball seine wirtschaftliche Attraktivität steigern will; Talk mit Martina Voss-Tecklenburg (DFB-Bundestrainerin), Thomas de Buhr (Executive Vice President Marketing & Commercial, Dazn), Martina Hänsel (Creative Producer - Documentaries & Docutainment, Warner Bros. Entertainment) und Henning Stiegenroth (Senior Vice President Sport-Marketing, Deutsche Telekom)

Foto: SPONSORs / picture alliance

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