FCK

Trotz Finanzlücke: 1. FC Kaiserslautern erhält Zweitliga-Lizenz

Im Januar wies der 1. FC Kaiserslautern in seinem Jahresbericht eine erhebliche Finanzlücke aus. Nun hat der Drittligist aber eine mögliche Lizenz für die 2. Bundesliga erhalten.

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Lizenz für die 2. Bundesliga von der Deutschen Fußball Liga (DFL) erhalten. Dies bestätigte Michael Klatt, kaufmännische Geschäftsführer des FCK, der "Rheinpfalz": "Die Zahlen wurden akzeptiert", sagte er, ohne näher auf diese einzugehen. Der Drittligist belegt aktuell Platz zwölf und hat zehn Punkte Rückstand auf den Aufstiegs-Relegationsplatz. Ein Aufstieg scheint daher aktuell eher unwahrscheinlich.

Während die DFL dem FCK bereits grünes Licht für die 2. Bundesliga signalisiert hat, steht der Lizensierungsantrag für die 3. Liga noch aus. Dieser wird anders als bei der Bundesliga und 2. Bundesliga vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bearbeitet. Eine Entscheidung darüber soll im April fallen.

Im Januar hatte der 1. FC Kaiserslautern im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung eine Finanzlücke ausgewiesen. In Summe fehlten dem Club seinerzeit rund zwölf Millionen Euro für die kommende Saison. Zuletzt wurde in den Medien kolportiert, dass Mikhail Ponomarev vor einem Einstieg als Investor beim FCK stehe. In der "Rheinischen Post" hatte der Russe, der sich unter anderem auch beim KFC Uerdingen engagiert, das Gerücht aber dementiert.

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