UEFA-Report: Clubs geben 64 Prozent ihrer Einnahmen für Spielergehälter aus

UEFA-Report: Clubs geben 64 Prozent ihrer Einnahmen für Spielergehälter aus

Die UEFA hat in ihrem gerade veröffentlichten Bericht zur europäischen Clubfußballlandschaft unter anderem einen Einblick in die Spielergehaltskosten der Clubs gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr konnte 2018 ein Anstieg der Gehälter um fast zehn Prozent festgestellt werden.

Im Jahr 2018 haben die Top-5-Ligen ihre Ausgaben für Spielergehälter um mehr als eine Milliarde Euro erhöht. Die größte Steigerung gab es dabei in der spanischen La Liga (+332 Millionen Euro). Mit dem FC Barcelona stellt die La Liga auch den Spitzenreiter in Sachen Gehaltskosten. Der amtierende spanische Meister gab 2018 allein 529 Millionen Euro für diesen Bereich aus, was einen Anteil von 77 Prozent der Gesamteinnahmen bedeutet. Die Bundesliga ist mit zwei Clubs in den Top-15 vertreten. Der FC Bayern München landet mit Ausgaben von 315 Millionen Euro auf dem fünften Platz, während Borussia Dortmund ihren Spielern zusammengerechnet 187 Millionen Euro zahlt (Platz 13).

In den 20 Top-Ligen Europas hat die Bundesliga mit 53 Prozent das geringste Verhältnis zwischen Erlösen und Gehältern. Im Durchschnitt geben die Bundesliga-Clubs 92,4 Millionen Euro für Spielergehälter aus. Dieser Wert wird lediglich von der Premier League (161,7 Millionen Euro) sowie der La Liga (101 Millionen Euro) übertroffen.

Den kompletten UEFA-Report finden Sie hier zum Download.

Foto: picture alliance