Doppelpass Digital
Gastbeitrag Sportbusiness Club

Mit virtuellem Fußball unvergessliche Momente schaffen!

Fußball ist Volkssport Nummer eins. Im eSports ist das jedoch anders. Bis jetzt. Warum der FIFA Multiplayer-Modus Pro Clubs das ändert, den Fußball digital transformiert und dadurch neue Chancen für Clubs und Partner ergeben, erklärt Patrick Baur. Ein Gastbeitrag von unserem Sportbusiness Club Mitglied Doppelpass Digital. 

Premium-Partner ermöglichen erstes Treffen der Weltmeister

Es ist der 12. März 2022. Ein Samstag. 19 Auswahlspieler und eine -spielerin kommen aus ganz Deutschland zusammen und treffen sich in der Kölner E-Arena Xperion zu einem Trainingslager. Die Fußball-Europameisterschaft steht an. Deutschland geht als amtierender Weltmeister in das Turnier und gilt als Favorit. Das Besondere: Die Mannschaft spielt im Multiplayer-Modus FIFA Pro Clubs und hat sich zuvor noch nie persönlich getroffen. Die Kommunikation im Team findet per Sprachchat über Discord statt. Die Kommandos sind kurz, knapp und präzise. Man freut sich gemeinsam. Man leidet gemeinsam. Nur an einem gemeinsamen Ort war man bis zu diesem Samstag noch nie. Möglich gemacht haben das Treffen die beiden Premiumpartner des Team Germany.

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Bisher finden Leistungen im Pro Clubs Modus kaum Beachtung

Als das Team 2021 zum dritten Mal Weltmeister wurde, nahm kaum einer Notiz davon. Auswahlspieler Marcel „Fitzo“ Fitzek beschrieb die Situation so: „Uns ist nach dem Titel schon klar, dass wir etwas geleistet haben. Aber wir stehen nicht im Fokus. Wir haben noch kurz im Chat gefeiert, gejubelt, dann den Rechner ausgemacht und sind schlafen gegangen.“

Das 11-Freunde-Prinzip gilt auch im Multiplayer-Modus Pro Clubs

Viel wird in der Gaming- und eSports-Szene darüber diskutiert, ob virtuelle Sportsimulationen ähnliches Potenzial haben, wie die großen Titel Fortnite, League of Legends oder Counter Strike. Zu wenig eigene Leistung, zu viel Steuerung durch den Computer, das Pay-to-Win-Prinzip – all das sorgt in der Szene für kontroverse Diskussionen, wenn es um die Beurteilung von FIFA als eSport-Titel im bekannten 1vs1 bzw. dem Ultimate Modus geht. geht. All das spielt aber im Multiplayer-Modus Pro Clubs keine Rolle. Hier treffen Menschen die Entscheidung, ob sie in der 93. Minute bei einem Eckball hinten absichern oder aber ins Angriffsspiel eingreifen. Wer trainiert, wird stärker und bekommt neue Skillpunkte. Fußball ist im echten Leben ein Mannschaftssport. Im Pro Clubs-Modus spiegelt sich genau das. Das „11 Freunde“-Prinzip gilt auch hier. Mit dem Vorteil, dass es keine Altersgrenzen gibt, Männer und Frauen gemeinsam ein Team bilden können und auch regionale Grenzen keine Rolle mehr spielen. Wer in München aufgewachsen ist und in Kiel studiert, kann seinem Heimatverein auch in der Ferne treu bleiben.

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Erste Vereine nutzen die Chance in der ProLeague Championship

Bereits jetzt erkennen erste Fußballvereine die Chancen, die sich daraus ergeben – sei es in Bezug auf die Mitgliedergewinnung oder -bindung. Und es sind unvergessliche Fan-Erlebnisse, die geschaffen werden, wenn Daniel „Berbo“ Pesch die virtuelle Werkself von B04 eSports wöchentlich auf den Rasen bei den Spielen der ProLeague Championship führen darf. Auch Borussia Mönchengladbach wird die virtuelle Fohlenelf in der neuen Saison, die nach den Osterferien startet, in den Wettkampf schicken.

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Authentische Nähe zur Zielgruppe Gamer und eSportler

Für Partner und Sponsoren bedeutet das, dass sich ganz neue Möglichkeiten auftun. Wöchentliche Live-Übertragungen auf Twitch, Events auf dem Vereinsgelände oder eben in E-Arenen. Nirgendwo kann man der Zielgruppe Gamer näher sein. Mit einem Thema, dass auch alle Marketing-Leiter verstehen: Fußball als Mannschaftssport. Fußball. Echt. Digital.

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