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„Die Regeln haben sich geändert“

Bernhard Burgener analysiert im Gespräch mit SPONSORs die Entwicklung der Tochtergesellschaften der Constantin Medien AG. Der Vorstandsvorsitzende des Medienkonzerns erteilt einem Verkauf der Sport-sparte eine endgültige Absage und erläutert, auf welchen Feldern er das Geschäft weiterentwickeln will.

SPONSORs: Herr Burgener, Sie sind Film- und Sportfan. „Winnetou“ lief bei Ihrem ersten Kinobesuch und hat Ihre Begeisterung für den Film geweckt. Welches prägende Ereignis hat Sie an den Sport gefesselt?

Burgener: Ich bin 200 Meter Luftlinie vom Basler St. Jakob-Stadion geboren und hatte das große Glück, dass der zuletzt wieder sehr erfolgreiche FC Basel auch schon in den 1960ern eine großartige Zeit hatte. Ich habe damals kein Fußballspiel ausgelassen und bin bis heute Fan des Clubs.

SPONSORs: Bei aller persönlichen Begeisterung für den Sport, bei der Constantin Medien tut sich diese Segmentsparte seit Jahren schwer. Das Ergebnis konnte im Geschäftsjahr 2011 zwar von minus 300 000 Euro auf vier Millionen Euro gesteigert werden, der Umsatz ging aber von 156,1 auf 155 Millionen Euro zurück. Wie sehen die Zielvorgaben für das laufende Jahr und die folgenden Geschäftsjahre aus?

Burgener: In den vergangenen drei Jahren haben wir im Konzern, aber auch mit der Sportsparte alle Ziele erreicht, die wir uns gesteckt haben. Im Geschäftsjahr 2011 haben wir im Sportsegment den Turnaround geschafft. Im laufenden Jahr wollen wir in diesem Segment erneut schwarze Zahlen schreiben. Sport wird also einen wichtigen Beitrag leisten, damit wir unser Ziel, im Gesamtkonzern 2012 den Break-even zu schaffen, erreichen oder sogar übertreffen.

SPONSORs: Die Kosten beim Material- und Lizenzaufwand in der Sportsparte sind dafür in den vergangenen Jahren erheblich gesenkt worden. Ist ein weiteres Wachstum durch Einsparungen überhaupt noch möglich?

Burgener: Beim Erwerb von Sportrechten können wir im Hinblick auf die Marktgegebenheiten nur schwer sparen. Wir haben dafür in anderen Bereichen Posten verschoben.

SPONSORs: Welche Summe haben Sie jährlich für Sportrechte budgetiert?

Burgener: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Zahl nicht bekanntgeben. Aber wenn wir weiterhin ein erfolgreicher Player sein wollen, müssen wir für unsere Hauptrechte signifikante Budgets zur Verfügung stellen.

SPONSORs: Wie sollen die Kosten refinanziert werden?

Burgener: Wir müssen unsere Leuchttürme, also beliebte Programmformate, weiterentwickeln und die Sportflächen rentabel machen. Das gelang uns zuletzt immer besser.

SPONSORs: Inwiefern?

Burgener: Im Jahr 2010 haben wir die beiden Marken Deutsches Sportfernsehen und Sport1.de unter der Dachmarke Sport1 zusammengeführt. Das hat beide Bereiche nach vorne gebracht. Die Online-Plattform hat mittlerweile rund drei Millionen Unique User im Monat, im vergangenen Jahr kumuliert über 370 Millionen Visits und über drei Milliarden Page-Impressions. Wir haben die Plattform also noch einmal deutlich ausgebaut.

SPONSORs: Der TV-Bereich konnte da nicht Schritt halten.

Burgener: Auch hier haben wir massiv zugelegt. 2009 hatten wir rund 1000 Stunden Live-Sport im Jahr. Jetzt sind es rund 2100 live produzierte Stunden. Und mit Sport1+ haben wir einen Pay-TV-Sender ins Leben gerufen, der mittlerweile einen kleinen Gewinn beisteuert.

SPONSORs: Ab dem 2. August sind Sie mit diesem Angebot auch im Sky-Programm enthalten. Wie viele Abonnenten hat Sport1+ derzeit, und was ist hier Ihr kurzfristiges Ziel?

Burgener: Nach anderthalb Jahren im Markt liegt die Zahl bei knapp über 1,5 Millionen, und sie steigt stetig. Eine Zielgröße geben wir aber nicht bekannt.

SPONSORs: Um wie viele Abonnenten soll die Zahl durch die Einspeisung bei Sky steigen?

Burgener: Dazu äußern wir uns nicht.

SPONSORs: Nach unseren Informationen haben rund eine Million Sky-Kunden das Sport-Paket gebucht, in dem auch Sport1+ integriert sein wird. Könnte man diese künftig nicht der Gesamtzahl zurechnen?

Burgener: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns auch zu den Subscriber-Zahlen von Sky nicht äußern.

SPONSORs: Bei aller Innovation setzen Sie weiter auf Call-in-Formate und Erotikstrecken im Programm. Wie passt das zusammen?

Burgener: Natürlich wollen wir dieses Geschäft, das uns noch immer wesentliche Erlöse bringt, nicht einfach aufgeben. Aber wir haben den Umfang deutlich reduziert. Es sind zwar noch Call-in-Formate vorhanden, und wir haben immer noch unsere Nachtschiene, aber zu dieser Zeit schauen ohnehin insgesamt weniger Menschen fern. Der Mix hilft uns, unsere wirtschaftlichen Ziele zu erreichen oder zu übertreffen.

SPONSORs: Und wie wollen Sie zu einem schlagkräftigen Player im Sportsegment werden?

Burgener: Fernsehen und Internet spielen eine zentrale Rolle, die nächste Welle ist Mobile. Da müssen wir dabei sein und versuchen die drei Elemente miteinander zu verbinden, sonst ist der Zug irgendwann an uns vorbeigefahren.

SPONSORs: Wie gelingt Ihnen das bisher in der Praxis?

Burgener: Die Sport1-App wurde bereits 1,5 Millionen Mal heruntergeladen. Zudem sind wir im Bereich Social Gaming gut gestartet. Dort haben wir die Fun-Gaming-Plattformen „Sport1 Poker“ und „Sport1 Wetten“ ins Leben gerufen.

SPONSORs: Sind das Add-ons oder Bausteine, die einen wichtigen Einfluss auf das Ergebnis haben können?

Burgener: Der direkte Einfluss auf das Ergebnis steht derzeit noch nicht im Vordergrund. Wir suchen in diesen Bereichen Traffic und bauen dazu eine eigene Community auf.

SPONSORs: Einnahmen stehen plötzlich hinten an? Warum?

Burgener: Einnahmen stehen bei uns immer ganz oben, aber die Regeln haben sich im Vergleich zur „alten Welt“ sicherlich verändert. Wir müssen akzeptieren, dass es in der Online- Welt nicht zwingend unmittelbaren wirtschaftlichen Erfolg gibt. Wir investieren derzeit in diesen Bereich. Ob wir damit erfolgreich sein werden, wissen wir noch nicht, es ist viel Learning by doing.

SPONSORs: Immer wieder kursieren Gerüchte über einen Verkauf oder zumindest Teilverkauf von Sport1 und damit verbunden der gesamten Sport-sparte. In den vergangenen Monaten soll sie verschiedenen Medienhäusern aber auch anderen Interessenten zum Kauf angeboten worden sein.

Burgener: Den Verkauf der Sportsparte schließe ich kategorisch aus. Das steht nicht zur Diskussion. Was offen ist, ist eine Beteiligung mit dem Ziel, weiter zu wachsen.

SPONSORs: In welcher Größenordnung könnte sich diese bewegen?

Burgener: Angedacht sind 25 bis 49 Prozent. Aber eine solche Beteiligung müsste uns strategisch weiter nach vorne bringen. Die Kontrolle über unser Sportgeschäft werden wir aber in keinem Fall abgeben.

SPONSORs: Was ist dran an Gerüchten über Gespräche mit anderen Medienhäusern oder auch dem Sportwettenanbieter Bwin und der New Yorker Investmentfirma Avenue Capital Group?

Burgener: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich solche Gerüchte grundsätzlich nicht kommentiere.

SPONSORs: Aber es gibt von Zeit zu Zeit Gespräche mit potenziellen Investoren?

Burgener: Wir suchen Gespräche mit Partnern, nicht mit Investoren. Aber eben nur für eine Beteiligung, bei der wir in jedem Fall die Kontrolle über die Sparte behalten.

SPONSORs: Es ist kein Geheimnis, dass für den Erfolg im Sportsegment neben verlässlichen Partnerschaften auch attraktive Sportrechte entscheidend sind…

Burgener: ...die dann auch noch ins Portemonnaie passen müssen.

SPONSORs: Für die UEFA Europa League, die lange auf dem Markt war und schließlich wieder an die ProSiebenSat.1 Media AG vergeben wurde, sollen Sie gar kein Angebot abgegeben haben.

Burgener: Das ist korrekt. Wir haben uns das bei der zweiten Anfrage im Frühjahr lange überlegt, aber uns dann dagegen entschieden. Wir hätten am Donnerstag live übertragen können und am Freitag dann eine Nachspielbetrachtung ausgestrahlt. Es hat aber nicht in den Budgetrahmen gepasst.

SPONSORs: Gut für die Basketball Bundesliga. Wann verlängern Sie den auslaufenden Vertrag mit der Beko BBL?

Burgener: Die Gespräche laufen. Wir möchten das Recht gerne weiter im Programm haben, weil wir der Meinung sind, das es zu uns passt.

SPONSORs: Die Deutsche Eishockey Liga hat offensichtlich nicht zu Ihnen gepasst. Die DEL hat ihre Rechte jüngst für vier Jahre an die Sportsman Media Group vergeben. Warum sind Sie nicht zum Zug gekommen?

Burgener: Eishockey ist bei uns im Programm schon gut abgebildet. Wir übertragen bis 2017 die Eishockey-Weltmeisterschaften.

SPONSORs: Das hätte sich doch prima ergänzt. Sie sollen nach unseren Informationen auch in weitreichenden Gesprächen mit der DEL gestanden haben.

Burgener: Wir können nicht alle Wettbewerbe gewinnen. Wir bleiben an den Rechten dran, die für uns wirtschaftlich realisierbar sind.

SPONSORs: Wo sehen Sie Handlungsbedarf im Rechteportfolio?

Burgener: Was bei unserem Sender fehlt ist der Wintersport. Abgesehen von einigen Snowboard-Events haben wir derzeit kaum eine Schneeflocke im Programm. In der Winterpause, in der kein Fußball stattfindet, haben wir daher gewisse Lücken. Wir arbeiten daran, dies zu ändern.

SPONSORs: Welche Rechte werden Sie akquirieren?

Burgener: Konkretes kann ich derzeit noch nicht vermelden. Fakt ist, dass viele Rechte verkauft sind, aber gar nicht ausgestrahlt werden.

SPONSORs: Sprechen Sie von den Öffentlich-Rechtlichen?

Burgener: Das haben jetzt Sie gesagt.

SPONSORs: Ein Recht, das Sie sicher bis zum Ende der Saison 2016/17 im Programm haben ist die Fußballbundesliga. Wie wichtig ist dieser Baustein für die Constantin Medien und Sport1?

Burgener: Das ist ein elementares Recht für uns, ein Leuchtturm unseres Programms. Es wäre schon ein deutlicher Rückschlag gewesen, wenn wir den Bundesliga-Sonntag verloren hätten, den wir mit Formaten wie zum Beispiel dem „Doppelpass“ groß gemacht haben.

SPONSORs: Werden Sie die Berichterstattungen im Vergleich zur laufenden Periode anpassen oder sogar ausbauen?

Burgener: Daran arbeiten wir derzeit. Es ist aktuell aber noch zu früh für Details.

SPONSORs: Nach unseren Informationen zahlen Sie in der kommenden Periode ab der Saison 2013/14 sieben Millionen Euro pro Jahr an die Deutsche Fußball Liga. In der laufenden Periode sind es nach unseren Kenntnissen noch zehn Millionen Euro.

Burgener: Ich kann Ihnen versichern, dass der Preis im Vergleich zur laufenden Periode gestiegen ist.

SPONSORs: Durch den Erwerb aller Live-Rechte durch Sky hatte die Telekom und damit auch die Constantin Sport Medien als Veranstalter von „Liga total“ das Nachsehen. Wie schwer wiegt dieser Verlust?

Burgener: Mit solchen Ereignissen müssen wir immer rechnen. Dieser Produktionsbereich fällt für Plazamedia ab der Saison 2013/14 natürlich weg. Angesichts der hohen Qualität des Senders ist das schade, aber nicht zu ändern.

SPONSORs: Welchen prozentualen Anteil am Gesamtgeschäft von Plazamedia hat die Produktion von „Liga total“?

Burgener: Das sind rund 20 Prozent, die nun an anderer Stelle wieder eingespielt werden müssen.

SPONSORs: Wo sehen Sie für die Zukunft Wachstumspotenzial für Plazamedia?

Burgener: In der Vergangenheit war die Plazamedia ein sicheres Geschäft. Sie hatte ihre Stammkunden, und dann kam wie aus heiterem Himmel auch noch die Produktion von „Liga total“. Wir mussten in der Vergangenheit nicht aktiv an den Markt treten, sondern die Kunden kamen zu uns. Der Verlust von „Liga total“ wird dazu führen, dass wir Plazamedia über die Constantin Sport Marketing offensiver vermarkten werden.

SPONSORs: Mit den auslaufenden Verträgen für die Innen- und Außenproduktionen der Fußballberichterstattung bei Sky drohten Plazamedia weitere finanzielle Einbußen. Jüngst wurde die Zusammenarbeit aber bis zum 30. Juni 2017 verlängert. Die Fortführung der Partnerschaft kam für uns etwas überraschend, da Sky die Studioformate zuletzt zunehmend inhouse produziert.

Burgener: Unser Konzern pflegt mit Sky langjährige erfolgreiche Partnerschaften – nicht nur Plazamedia sondern auch Constantin Film. Auch TEAM repräsentiert für uns einen wichtigen Geschäftsbereich.

SPONSORs: Sie sprechen TEAM und das Segment Sport- und Event-Marketing an. Dort stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2011 marginal von 73 auf 73,2 Millionen Euro an. Das Segmentergebnis sank jedoch deutlich von 7,2 auf 2,3 Millionen Euro. Wie kommt dies zustande?

Burgener: Der Wechselkurs trifft uns hier hart. Die Kosten werden in Schweizer Franken verbucht, die Einnahmen hauptsächlich in Euro. Der Wert des Euro gegenüber dem Schweizer Franken ist in den vergangenen Jahren von 1,67 auf 1,20 gesunken. Wir haben dies deshalb in unserer Jahresprognose berücksichtigt.

SPONSORs: Der Fußball spielt dank des Vermarktungsmandats von TEAM für die UEFA Champions League und die UEFA Europa League auch in diesem Unternehmenssegment eine elementare Rolle. Die Erlöse aus der Vermarktung sind von 47 Millionen Euro in der Saison 1992/93 auf 1,1 Milliarden Euro in der Spielzeit 2010/11 angewachsen. Sehen Sie in diesem Segment weiteres Wachstumspotenzial?

Burgener: Auf jeden Fall. Sie dürfen auch die rund 200 Millionen Euro aus der UEFA Europa League nicht vergessen, die noch on top auf die 1,1 Milliarden Euro kommen.

SPONSORs: In welcher Größenordnung bewegen sich Ihre Erlösprognosen?

Burgener: Gehen Sie davon aus, dass es weiteres Wachstum in diesen Top-Segmenten geben wird. Der Vorteil für uns ist, dass die neuen Verträge bis zum Ende der Spielzeit 2014/15 laufen werden und sich unsere Partnerschaft mit der UEFA zudem bis 2018 verlängert, wenn im Rahmen des Vermarktungsprozesses ein vereinbartes Leistungsziel erreicht wird.

SPONSORs: Das muss bis Ende 2012 erreicht sein. Wie weit sind Sie noch entfernt?

Burgener: Sobald wir es erreicht haben, werden wir es sicher auch öffentlich kommunizieren.

SPONSORs: Die Spieltagsorganisation in der UEFA Champions League wird die UEFA Events ab 2012/13 in Eigenregie verantworten. Insider sehen darin einen ersten Schritt dorthin, dass die Europäische Fußball-Union die Vermarktung Ihrer europäischen Clubwettbewerbe in Zukunft komplett selbst in die Hand nimmt.

Burgener: Mögen die Insider spekulieren. Ich habe Verständnis für die Aktivitäten der UEFA Events. Unser Ziel ist erst einmal, bis 2018 weiterzumachen.

SPONSORs: Gleichzeitig soll sich TEAM aber schon seit geraumer Zeit nach Alternativgeschäften umschauen, auch in anderen Sportarten.

Burgener: TEAM soll sich auf die erfolgreiche Geschäftsbeziehung mit der UEFA konzentrieren. Für andere Geschäftsmodelle haben wir gegebenenfalls andere Gefäße.

SPONSORs: Es gibt bei TEAM demnach derzeit kein Geschäft in anderen Sportarten?

Burgener: Nein, wir sind immer mal wieder angefragt worden, aber das geht grundsätzlich nur in Abstimmung mit der UEFA. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hatte TEAM direkt von der FIFA ein Mandat von rund zwölf Millionen Schweizer Franken.

SPONSORs: In welcher monetären Größenordnung müsste sich das Neugeschäft bewegen, um eine Chance zu haben, bei Ihnen ins Vermarktungsportfolio aufgenommen zu werden?

Burgener: Es müsste Geschäft sein, das mittelfristig mindestens Erlöse im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielen würde.

SPONSORs: Mit CEO Simon Thomas sowie David Tyler und Patrick Murphy haben im Mai 2012 drei Mitarbeiter aus dem Top-Management von TEAM die Agentur verlassen. Wie kam es dazu?

Burgener: Wir haben schon vor zwei Jahren mit einem personellen Wechsel begonnen. Damals haben fünf Mitarbeiter TEAM verlassen, nun sind es noch einmal drei. Der Großteil von Ihnen war zwanzig Jahre dabei. Wir wollten die Strukturen verjüngen, um die kompetente Geschäftsführung nachhaltig zu sichern. In der Zwischenzeit wurde ein neues Team mit großer Fronterfahrung aufgebaut, das nun folgerichtig an der Spitze steht.

SPONSORs: Warum ist Simon Thomas im Juni 2011 dann zunächst noch zum CEO befördert worden?

Burgener: Das war das Ergebnis interner Gespräche, genauso wie der nun vollzogene Abschluss der Umstrukturierungen und die Entscheidung, auf ein erfahrenes, neues Team zu setzen.

SPONSORs: Sehen Sie denn keine Probleme für das operative Geschäft? Man spricht  nicht umsonst vom People-Business.

Burgener: Gehen Sie davon aus, dass wir all diese Dinge berücksichtigt haben und die UEFA darüber informiert ist.

SPONSORs: Wird es bei der Inhouse-Umstrukturierung bleiben, oder werden künftig noch externe Kräfte hinzugeholt?

Burgener: Das wird die Entwicklung zeigen.

SPONSORs: Herr Burgener, vielen Dank für das Gespräch.

Bildunterschrift
Politprominenz schaut UEFA-Champions-League-Finale

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