Fritz Keller

Keller als DFB-Präsident vorgeschlagen

Die Findungskommission des DFB hat Fritz Keller (62) für das Amt des DFB-Präsidenten vorgeschlagen. Wenn er gewählt wird, löst Keller die aktuelle Interimsführung ab.

Die Findungskommission des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) schlägt den Regional- und Landesverbänden und der Deutschen Fußball Liga (DFL) einstimmig Fritz Keller zur Nominierung als Kandidat für das Amt des DFB-Präsidenten vor. Die Wahl zum neuen Präsidenten findet am 27. September im Rahmen des DFB-Bundestages in Frankfurt am Main statt. Nach dem Rücktritt vom ehemaligen Präsidenten Reinhard Grindel am 2. April 2019 wurde der DFB von einer Interimsspitze, bestehend aus den beiden Vizepräsidenten Rainer Koch (60) und Reinhard Rauball (72), geführt.

Fritz Keller war der erste und einzige Kandidat, mit dem die Findungskommission Gespräche geführt hat. Der Prozess zur Auswahl umfasste zunächst eingehende Gespräche mit wichtigen Interessenvertretern des DFB sowie seiner Regional- und Landesverbände des Profifußballs, der Partner des DFB und sonstiger Vertreter aus Gesellschaft und Politik. Basierend auf diesen Gesprächen legte die Findungskommission schließlich das Suchprofil fest, dem Keller entsprach.

Keller hatte seit 2010 beim Fußball-Bundesligisten SC Freiburg die Position des ersten Vorsitzenden inne und ist seit 2014 – nach einer Satzungsänderung – Präsident der Breisgauer. Vor seinem Engagement im Fußball engagierte er sich 20 Jahre lang als Vizepräsident der Sommelierunion (bundesweit tätiger Berufsverband für Sommeliers) und initiierte die Gründung der Sommelierfachschulen.

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