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ADAC steigt als Bieter um den Nürburgring ein

Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat offiziell Interesse angemeldet, den altehrwürdigen Nürburgring zu kaufen. Der Verband ist umgehend in das laufende Bieterverfahren eingestiegen.

Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ will der ADAC aktiv in die Zukunftsgestaltung der Rennstrecke eingreifen: „Beim Nürburgring handelt es sich ohne Frage um die Wiege des deutschen Motorsports. Man kann ihn mit Recht als automobiles Kulturgut bezeichnen. Deshalb sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um diese Sportstätte auch für die Zukunft im Sinne des Motorsports zu erhalten“, begründet ADAC-Präsident Peter Meyer.

Der ADAC sei besonders an der Nürburgring-Nordschleife und am Grand-Prix-Kurs interessiert, heißt es weiter, weniger aber an den erst in den vergangenen Jahren erbauten Freizeit-Einrichtungen rund um die Strecke. Ein konkretes Angebot für den Kauf werde der Verband jedoch erst abgeben, nachdem er Einsicht in die genauen Rahmendaten am Nürburgring erhalten habe.

Dem ADAC ist laut Clubpräsident Meyer jedenfalls daran gelegen, „dass die Motorsport-Stätte auch wirklich nachhaltig betrieben werden kann“. Das Ziel sei nicht, „möglichst hohe Profite aus der Rennstrecke zu schlagen“.

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