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MotoGP-Deutschlandrennen: Ersatz für Go Pro als Titelsponsor

Der Motorrad Grand Prix (GP) Deutschland hat einen neuen Titelsponsor. Das italienische Unternehmen ersetzt den Kamerahersteller Go Pro beim Rennen der MotoGP.

Pramac ist ab diesem Jahr Titelsponsor des Deutschland-GP. Der Hersteller von Stromaggregaten und Energieerzeugungsanlagen wirbt ab dem bevorstehenden Event vom 13. bis 15. Juli als Namensgeber des Rennens. Die Vereinbarung zwischen dem italienischen Unternehmen und dem MotoGP-Rechteinhaber Dorna Sports ist auf mindestens zwei Jahre angelegt. Pramac dürfte sich das Engagement rund eine Million Euro per annum kosten lassen.

Der Abschluss mit einem neuen Titelsponsor für den Deutschland-GP kommt einigermaßen überraschend. Zuletzt betitelte Go Pro die MotoGP-Rennen am Sachsenring. Der Actionkamera-Hersteller war 2015 als Titelsponsor eingestiegen und auf den italienischen Erdöl- und Energiekonzern Eni gefolgt. Der Vertrag lief ursprünglich übef fünf Jahre bis 2019.

Doch wie vor einigen Wochen bekannt wurde, ist Go Pro ab diesem Jahr Titelsponsor des British Grand Prix in Silverstone. Es ist also wahrscheinlich, dass das US-Unternehmen das Namensrecht in ein anderes Land transportiert hat. Das Geschäft von Go Pro steckt insgesamt in der Krise: Anfang 2018 wurden 20 Prozent der Stellen gestrichen. Vor allem in Deutschland hat der Kamerahersteller Probleme. Ein Erklärungsversuch ist, dass der Fokus derzeit eher auf anderen europäischen Ländern liegt und das Naming-Right am Deutschland-GP deshalb nach Großbritannien verlagert wurde.

Der neue Titelsponsor Pramac engagiert sich seit 2002 im Rennsport. Das Unternehmen aus Siena ist mit dem Kundenteam Alma Pramac Racing auch in der MotoGP vertreten.

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