PreZero Arena

TSG Hoffenheim verlängert mit Naming-Right-Partner

Die TSG Hoffenheim und die Neckarsulmer Schwarz Gruppe haben ihre Partnerschaft vorzeitig verlängert. Die Unternehmensgruppe bleibt mit ihrem Umweltdienstleister PreZero mindestens bis zum 30. Juni 2025 Namensgeber der Bundesliga-Arena in Sinsheim.

Die TSG Hoffenheim hat den ursprünglich bis Juni 2023 laufenden Vertrag mit der Schwarz Gruppe vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Künftig erhält der Bundesligist nach SPONSORs-Informationen jährlich mindestens 3,5 Millionen Euro von seinem Naming-Right-Partner. Bislang betrug die Rechtesumme der seit Anfang 2019 laufenden Vereinbarung rund 3 Millionen Euro.

Im Zuge der Vertragsverlängerung erhält die Schwarz Gruppe als Business Premium Partner (3. Ebene) weitere Leistungen. Dazu zählen diverse Promotion-Aktivitäten für PreZero sowie ein Werbepaket speziell für die Lidl-Marke „Saskia“ als offiziellem Mineralwasser-Partner des Clubs.

Seit Januar 2019 fungiert PreZero als Naming-Right-Partner der TSG Hoffenheim. In den vergangenen Monaten haben sich der Umweltdienstleister und der Bundesligist gemeinsam mit diversen Projekten für Nachhaltigkeit eingesetzt. So wurde in der PreZero Arena ein Mehrwegbechersystem etabliert, durch das pro Saison der Abfall von bis zu 500 000 Plastikbechern vermieden werden kann. Zudem bot der Bundesligist in der laufenden Saison sogenannte „Klima-Tickets“ an, durch deren Kauf Bäume in Uganda gepflanzt wurden und setzte mit der Umsetzung eines Gras-Recycling-Projekts, bei dem aus dem Rasenschnitt des Spielfelds in der Bundesliga-Arena unter anderem Grashandyhüllen hergestellt werden, Akzent. Weitere Projekte sind aktuell in der Entwicklung.

PreZero ist einer der führenden Umweltdienstleister mit mehr als 3500 Mitarbeitern an über 90 Standorten in Deutschland, Europa und Nordamerika. Das Unternehmen gehört zur Schwarz Gruppe und bietet die Entsorgung von Abfällen sowie die Sortierung und Aufbereitung von Wertstoffen an. Die Schwarz Gruppe gilt mit einem Jahresumsatz von 104,3 Milliarden Euro (2018) als größter Handelskonzern Europas. Der Konzern kontrolliert unter anderem die Einzelhandelsunternehmen Lidl und Kaufland.

Foto: imago images / Michael Weber

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