eSport-Einstieg des FC Bayern: „Finale Diskussionen“

eSport-Einstieg des FC Bayern: „Finale Diskussionen“

Der FC Bayern München nähert sich einem eSport-Einstieg weiter an. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge wird der Club zeitnah eine Entscheidung fällen.

Der FC Bayern München könnte schon bald im eSport-Geschäft mitmischen. Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sagte im „Kicker“: „Wir sind in finalen Diskussionen. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns im eSport den Fußballspielen zuneigen.“ Er erzählte weiter: "Wir wollen Erfahrung auf dem Gebiet sammeln und werden zeitnah eine Entscheidung fällen."

Nach anfänglicher Ablehnung gegenüber dem eSport, vor allem in Person von Uli Hoeneß, nähert sich der Rekordmeister nun weiter dem Thema an. Bereits auf dem SPOBIS 2019 hatte Rummenigge angekündigt, sich dem eSport nicht weiter verschließen zu wollen: "Wir haben da jetzt eine offensivere Haltung eingenommen. Wir haben eine Analyse vorgenommen, die wir demnächst auch innerhalb des Vorstands diskutieren und besprechen werden, ob wir uns diesem Thema nicht doch nähern, weil es aus wirtschaftlichen Zukunftsgedanken interessant werden könnte".

Wann genau die endgültige Entscheidung für einen eSport-Einstieg des Rekordmeisters getroffen wird, ist bislang noch nicht bekannt. Auf Nachfrage von „Games Wirtschaft“ präzisierte er jedoch, dass ein Einstieg mit der Spielsimulation PES 2020 geplant ist. Das kommt wenig überraschend, hatte der FC Bayern erst im Juli eine Sponsoring-Partnerschaft mit Spieleentwickler Konami geschlossen. Das Unternehmen lässt sich das Engagement beim Rekordmeister nach SPONSORs-Informationen rund fünf Millionen Euro pro Jahr kosten.