DHB

Schober: "Werden mit der WM einen siebenstelligen Gewinn erzielen"

Der DHB-Vorstandsvorsitzende Mark Schober zieht eine positive Bilanz zur IHF Handball-Weltmeisterschaft im eigenen Land – vor allem aus wirtschaftlicher Sicht. Mit Blick auf die Heim-EM im Jahr 2024 sieht er aber auch Verbesserungsbedarf.

Im Rahmen seiner Analyse sagte Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbunds (DHB), auf dessen Homepage: "Wir kennen zwar die finalen Zahlen noch nicht, aber wir werden mit der WM einen Gewinn in siebenstelliger Höhe erzielen." Zurückzuführen sind die positiven Zahlen vor allem auf das Ticketing. Nach Angaben des Verbandschefs wurden 98 Prozent der Tickets im Rahmen der Weltmeisterschaft verkauft. Insgesamt besuchten 902 505 Zuschauer die 96 Spiele der Handball-Weltmeisterschaft 2019. Damit konnte das Turnier einen neuen Zuschauerrekord aufstellen.

Mit der Organisation des Turniers habe Gastgeber Deutschland "von allen Seiten nur Positives zurückgespiegelt bekommen", sagte Schober. Die derzeit laufenden Auswertungen der Handball-WM haben laut Schober aber auch Verbesserungspotenziale offenbart: "Einige Kleinigkeiten können wir mit Blick auf die Zukunft noch besser machen, zum Beispiel das Thema Merchandising und das Vergabesystem für günstige Ticket-Kategorien."

Die Lerneffekte sollen dann spätestens bei der 2024 stattfinden EHF Handball-Europameisterschaft umgesetzt werden. Als alleiniger Ausrichter der EM wird es laut Schober "bis zu sieben Spielorte" geben. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft, die gemeinsam mit Dänemark ausgerichtet worden war, stellte Deutschland lediglich vier Spielorte zur Verfügung. "Das heißt, wir müssen die EM international viel intensiver bewerben, denn wir haben viel mehr Spielorte ohne deutsche Beteiligung", sagte der DHB-Vorstandsvorsitzende. Dafür müsse man laut Schober vor allem "den internationalen Markt bearbeiten".

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