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Millionenstreit zwischen DTB und ATP geht weiter

Bereits seit 2008 befinden sich der Deutsche Tennis-Bund (DTB) und die ATP in einem Rechtsstreit – und noch immer ist keine Entscheidung in Sicht. Nun hat der Supreme Court des US-Bundestattes Delaware den Fall zurück an den District Court verwiesen.

Der Supreme Court hat in der vergangenen Woche entschieden, dass es den Fall an den District Court zurückverweist. Dieser hatte sich mit vier Rechtsfragen an die höchste amerikanische Instanz gewendet. Doch der Supreme Court hält sich offenbar nicht für zuständig und gibt das Verfahren damit zurück. Wann der District Court das Verfahren nun wieder aufnimmt, ist unklar.

Der scheidende DTB-Präsident Karl Altenburg sagte: „Der Prozess geht jetzt erst einmal weiter, aber wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass wir das Verfahren am Ende gewinnen werden. Wir werden weiter mit Hochdruck daran arbeiten, diese gravierende Altlast des DTB sobald wie möglich zu beseitigen.“

Der DTB hatte 2008 gegen die ATP wegen der Herabstufung des Turniers am Hamburger Rothenbaum geklagt und eine Entschädigung in Höhe von 50 Millionen Euro verlangt. Die Gerichte in den USA hatten diese Klage allerdings abgelehnt. Das aktuelle Verfahren dreht sich nur noch um die Übernahme der Verfahrenskosten, auf die die ATP den DTB verklagt. Der Streitwert soll sich im Bereich von 20 Millionen Euro bewegen und würde den DTB im Falle einer Niederlage in akute Existenzprobleme bringen.

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