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Olympia und WM: Ägypten will Sportgroßveranstaltungen

Die ägyptische Regierungen will mehr sportliche Großveranstaltungen. Die Olympischen Spiele sowie die FIFA WM stehen im Fokus der Nordostafrikaner.

Sportminister Ashraf Sobhy bestätigte die Ambitionen der ägyptischen Regierung, in Zukunft sowohl die Olympischen Sommerspiele als auch eine FIFA Weltmeisterschaft nach Ägypten zu bringen. Konkret will das Land die Olympischen Spiele 2032 sowie die FIFA WM 2030 austragen. Ägypten wäre nach Südafrika 2010 erst das zweite Land Afrikas, das eine Weltmeisterschaft der FIFA austragen dürfte. Die Spiele 2032 wären sogar die ersten Olympischen Spiele auf dem afrikanischen Kontinent.

Erste Vorbereitungen für die Austragung der Sport-Events in Ägypten laufen bereits. So will die Regierung in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Olympischen Komitee des Landes in Zukunft gezielt die Sportförderung in dem drittbevölkerungsreichsten Land Afrikas stärken, um so den Pool an Spitzenathleten bereits für die kommenden Olympischen Spiele zu vergrößern. Zudem soll im Zuge eines neun Sponsorenprogrammes die Versorgung und Vorbereitung künftiger Olympioniken gefördert und verbessert werden.

Der Staat Ägypten hatte im Sportbusiness zuletzt bereits mit einem Abschluss als Sponsor der aktuellen FIFA WM in Russland aufhorchen lassen.

Konkurrenz aus der Nachbarschaft

Ägypten ist mit seinen WM-Gastgeberplänen nicht alleine auf dem afrikanischen Kontinent. Das ebenfalls nordafrikanische Marokko hat bereits seit Jahren das Ziel eine FIFA WM zu veranstalten. Nach der Niederlage bei der Bewerbung um die Endrunde 2026 vor wenigen Wochen gab das Land bekannt, sich auch für das Turnier 2030 bewerben zu wollen. Für Marokko wäre es bereits die sechste Bewerbung für eine Weltmeisterschaft.

Für die angestrebte Weltmeisterschaft 2030 stehen damit bereits zwei afrikanische Bewerbungen bereit. Neben Marokko und Ägypten hat bislang lediglich die Drei-Länder-Vereinigung aus Argentinien, Uruguay und Paraguay seine Bewerbung für 2030 offiziell angekündigt. Aus Europa ist verschiedenen Medienberichten zufolge eine englische Kandidatur im Gespräch.

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