5G-Projekt

5G-Projekt von DFL und Vodafone erstmals im Stadion aktiviert

Im Rahmen des Montagabend-Spiels in der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und der TSG Hoffenheim wurde erstmals die Mobilfunktechnik 5G bei einer Live-Partie getestet.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) und das Mobilfunkunternehmen Vodafone haben am Montag zum ersten Mal ihr gemeinsames Technologie-Projekt bei einem Bundesliga-Spiel für Demonstrationszwecke vorgeführt. Mit Hilfe des mobilen 5G-Netzes und einer Echtzeit-App, die von den beiden Partnern entwickelt wurde, soll das digitale Stadionerlebnis für Zuschauer in der Bundesliga erweitert werden.

Der Stadionbesucher kann mit der App jederzeit auf Live-Statistiken und Werte der Fußballspieler zugreifen. Dafür muss der Nutzer beim Start der App sein 5G-kompatibles Endgerät kalibrieren, damit die Perspektive des Zuschauers auf das Spielfeld korrekt auf dem Live-Video in der App dargestellt wird. In der Folge werden die Daten dann entsprechend auf dem Smartphone eingeblendet. Die Statistiken der laufenden Partie werden von der DFL-Tochterfirma Sportec Solutions erhoben und zur Verfügung gestellt. Laut DFL-Angaben umfasst der Datensatz eines Spiels rund 3,6 Millionen Positionsdatenpunkte sowie weitere 1600 Ereignisse, wie Tore, Pässe oder begangene Fouls.

Die Volkswagen Arena ist das erste Bundesliga-Stadion, in dem das Technologie-Projekt aktiviert wurde. Weitere Spielstätten sollen im kommenden Jahr folgen. Beispielsweise will der FC Bayern München im Frühjahr 2020 soweit sein, die 5G-Mobilfunktechnik in der Allianz Arena anzubieten. 

Foto: imago images / regios24

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