Olympische Ringe

Hörmann über Olympia in Deutschland: „Prozess noch völlig offen“

Alfons Hörmann steht möglichen Olympischen Spielen in Deutschland grundsätzlich positiv gegenüber und will entsprechende Projekte „anpacken“. Der Prozess dafür ist laut dem DOSB-Präsidenten aber noch völlig offen.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich zu einer erneuten Bewerbung für kommende Olympischen Spiele in Deutschland geäußert. Mit der Hauptstadt Berlin und der Rhein-Ruhr-Region haben bereits zwei mögliche Ausrichter ihr Interesse geäußert, was DOSB-Präsident Hörmann „schon mal positiv“ bewertet. Allerdings wisse man, „dass es ein langer und steiniger Weg ist“, sagte er im Gespräch mit der „Dpa“.          

Bevor eine deutsche Bewerbung für Olympia in Gang gesetzt wird, bedarf es laut Hörmann einer „Grundvoraussetzung“. Der DOSB-Präsident setzt voraus, dass „der gesamte deutsche Sport geschlossen in die gleiche Richtung denkt“. Ein genauer Prozess für eine mögliche Bewerbung ist laut Hörmann aber aktuell „noch völlig offen“.

In der jüngeren Vergangenheit hatte es mehrere deutsche Interessenten für Olympische Spiele gegeben. Die Kandidaturen – beziehungsweise vorherige Bürgerentscheide für diese – von Berlin (2000), Leipzig (2012), München (2018 und 2022) sowie Hamburg (2024) waren jedoch alle ohne Erfolg.

Trotz aller gescheiterten Bewerbungen gibt sich Hörmann optimistisch für einen neuen Versuch. „Wenn Spiele konkret gewollt sind, ist es unser Auftrag und unsere Überzeugung, das Projekt anzupacken”, sagte er.

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